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GeneaNet : Gemeinschaft : Genealogie-Blog November 20, 2009

Nachrichten 


20 November 2009

Amberg: Früher wurden die Toten mitten im Ort bestattet

Mit dem Totensonntag endet eine Reihe von Gedenktagen im Kirchenjahr, bei denen man die Verstorbenen in die Erinnerung ruft. Eng verbunden mit diesen Totengedenktagen sind die Friedhöfe. Ortsheimatpfleger Michael Koller erforschte in den vergangenen Monaten die Geschichte des Schmidmühlener Friedhofs. Der jetzige Friedhof dürfte im 16. Jahrhundert angelegt worden sein, da die Friedhofskirche St. Georg auch aus dieser Zeit stammt.

Die Historie des kleinen Kirchleins ist höchst interessant. So war das Gebäude wohl zunächst keine Kirche, sondern eher eine Halle mit zwei seitlichen Portalen, die man bei den Sanierungsarbeiten nachgewiesen hat. Fragmente eines Engels wurden freigelegt, mit ziemlicher Sicherheit der Erzengel Michael, der ja der "Seelenwäger“ war. Alles spricht dafür, dass die Georgskirche ein Eingangsportal in den Friedhof war, "die Pforte in den Himmel“. Dies zeigt, wie wichtig den Generationen früherer Jahrhunderte der Umgang mit dem Tod und dem christlichen Glauben war.

Source: mittelbayerische.de

19 November 2009

Hitler-Akte in französischem Geheimdienstarchiv aufgetaucht

In einem französischen Archiv ist eine bislang unbekannte Akte des Geheimdienstes über den jungen Adolf Hitler entdeckt worden. Hitler sei "kein Dummer, aber (...) ein sehr geschickter Volksverhetzer", ist auf der Pappkarte von 1924 zu lesen, die Mitarbeiter des französischen Nationalarchivs unlängst unter wichtigen französischen Dokumenten fanden und die der Tageszeitung "Le Monde" vorliegt.

In dem Eintrag ist der spätere Diktator mit der Berufsangabe "Journalist" geführt, nachdem die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) den "Völkischen Beobachter" in München vier Jahre zuvor aufgekauft hatte. Sowohl das Alter als auch den Geburtsort des NSDAP-Vorsitzenden hatte der französische Geheimdienst offenbar falsch recherchiert - Hitler wird in dem Dokument neun Jahre älter gemacht, als er wirklich war, und als Geburtsort ist das bayerische Passau anstelle des österreichischen Braunau am Inn genannt.

Source: afp

18 November 2009

Düsseldorf: Vorfahren gesucht – auf den Spuren der Ahnen

Düsseldorf. Auf die Spuren ihrer Ahnen können sich Interessierte am Samstag, 21. November, 9.30 bis 12.45 Uhr begeben. Die Volkshochschule (VHS) bietet im Weiterbildungszentrum Bertha-von-Suttner-Platz 1, Raum 4.24 ein Tagesseminar zum Thema “Familienforschung für jedermann” an. Geboten werden Anregungen und Hilfen zur Erforschung der eigenen Familie, zur Anlage von Ahnen- und Stammtafeln und zur Nutzung von Quellen wie Kirchenbücher und Archivakten. Die Besucher werden mit dem ergänzenden Einsatz von Computern mittels praktischer Übungen im Internet vertraut gemacht. Die Kursgebühr beträgt 12 Euro. Anmeldung und weitere Infos ab sofort bei der VHS unter Ruf 89-9 4150.

Source: pressemeldung-nrw.de

17 November 2009

Zwei Epitaphe für 12000 Euro ersteigert

"Historisch sind die beiden Gemälde nun endlich wieder da, wo sie hingehören!", freuten sich gestern Nachmittag Pfarrer Christoph Schaaf, Kirchmeister Jochen Klatt und der ehrenamtliche Gemeindearchivar und Lokalhistoriker Manfred Schmidt von der evangelischen Kirchengemeinde Krofdorf-Gleiberg über einen ganz besonderen Neuerwerb.

Auf der Inventarversteigerung des Hofguts Schmitte in Rodheim erhielt die Gemeinde den Zuschlag für zwei so genannte Epitaphe, die einst in der Krofdorfer Margarethenkirche hingen. 12000 Euro waren die kunsthistorisch wertvollen Objekte, die etwa 400 Jahre alt sind, den Kirchenvertretern wert. Die Werke kamen im Zusammenhang mit der um 1840 begonnenen Umgestaltung der Krofdorfer Kirche nach Rodheim auf die Schmitte. 2006 entdeckte Manfred Schmidt die prächtigen Kunstwerke gemeinsam mit seinem Sohn Andreas zufällig auf dem Hofgut. Die Kosten sollen nun über Spenden finanziert werden.

Source: giessener-anzeiger.de

14 November 2009

Leichen im Keller

Auf den ersten Blick sehen die langen Regale harmlos aus, die in einem Keller der Freiburger Universität stehen, bestückt mit sauberen weißen Kartons. In ihnen allerdings lagert ein makabres Erbe: 1600 menschliche Schädel. Sie tragen den Namen Alexander-Ecker-Sammlung. Viele Besucher sind es nicht, die den Weg in diesen kühlen, hellgelb gefliesten Raum im Kollegiengebäude II finden. Bevor die neuen Kartons angeschafft wurden, musste man wohl den Atem anhalten, denn die meisten Schädel lagen einfach offen herum.

An manchen hängen Zettel, manche sind von Hand beschriftet. Unter ihnen sind auch zwölf Schädel aus der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, die während der deutschen Kolonialzeit (1884 bis 1919) beschafft wurden. Letztes Jahr waren sie – neben 47 Schädeln aus Südwestafrika, die im Medizinhistorischen Museum der Charité in Berlin lagern – Thema einer ARD-Reportage, die in Deutschland und Namibia Nachdenklichkeit, Staunen und Bestürzung hervorrief.

Source: badische-zeitung.de

584 000 Kriegstote umgebettet

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. mit Sitz in Kassel ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten wie in dem neu angelegten Friedhof in Kursk-Besedino im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen.

Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.

Heute hat der Volksbund 1,6 Millionen Mitglieder und Spender. Durch ihre Beiträge und Spenden sowie die Er träge aus der Haus- und Straßensammlung, die einmal im Jahr stattfindet, finanziert der Volksbund zu etwa 85 Prozent seine Arbeit. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.

Source: neue-oz.de

Doppelte Namen aus Ihrem Stammbaum löschen

Wenn Sie eine Gedcom-Datei an Ihren Online-Stammbaum anhängen, kann es passieren, dass manche Personen doppelt vorkommen.  Um diese Doublonen verschwinden zu lassen, müssen Sie eine der beiden Personen löschen.

Stammbuam für Experten (GeneWeb)

Beispiel: Die Person Susan Leech ist doppelt, Ehefrau von John Baxter.

Klicken Sie auf den Link "Zugang für Meister" links in der Spalte und geben Sie Ihren Benutzernamen und Passwort für den Zugang als Meister ein.

Geben Sie den Namen und Vornamen in das Suchformular ein und wählen Sie die Option "Vorname/Name" und klicken Sie auf  "OK".

Die beiden Susan Leech werden in der Ergebnisliste angezeigt.

Die erste ist die doppelte Person, die zweite die Ehefrau von John Baxter.

Klicken Sie auf den Link zur ersten Susan Leech.

Klicken Sie auf den Link "Ändern - Person, Familie, Medien".

Überprüfen Sie, dass Sie wirklich die richtige Person ausgewählt haben und klicken Sie auf "Löschen", um die doppelte Person aus dem Stammbaum zu löschen.

Vereinfachter Stammbaum

Beispiel: Die Person Susan Leech ist doppelt, Ehefrau von John Baxter.

Klicken Sie auf den Link "Liste" oben rechts bei Ihrem Stammbaum.

Geben Sie den Namen der doppelten Person in das Suchformular ein.

Beide Susan Leech werden in der Ergebnisliste angezeigt.

Die erste ist die Ehefrau von  John Baxter und die zweite die Kandidatin für die Löschung.

Klicken Sie auf den Link "Datei" um die Seite der Person zu öffnen.

Überprüfen Sie, dass es sich um die richtige Person handelt und klicken Sie auf "Löschen", um die doppelte Person aus Ihrem Stammbaum zu löschen.

12 November 2009

Bad Säckingen: Die frühen Vorfahren waren Käsemacher

Fußballfans kennen den Nachnamen von Gudrun Keser vielleicht von einem türkischen Nationalspieler, der früher bei Borussia Dortmund spielte. Aber auch in Deutschland, vor allem im Westen und Süden, ist der Name vertreten. 331 Mal hat ihn unsere Namensexpertin im deutschen Telefonbuch gefunden, ein deutlicher Verbreitungsschwerpunkt liegt in den Landkreisen Waldshut und Lörrach. Deshalb konzentriert sich Daniela Ohrmann bei der Deutung des Namens auf die für den Raum Baden zutreffende Variante: "In Baden ist Keser meist mit dem Namen Käser/Kaeser zu verbinden, die zusammen auf mehr als 900 Telefonbucheinträge kommen und ihren Verbreitungsschwerpunkt in Süddeutschland, vor allem in Bayern haben."

All die Namensvarianten gehen nach den Recherchen unserer Namensexpertin in Süddeutschland auf die gleichlautende Berufsbezeichnung zurück: Zugrunde liegt das mittelhochdeutsche Wort kaeser für Käser, Käsemacher. "Diese Berufsbezeichnung kann zuweilen auch den Händler mit dem als Nahrungsmittel beliebten festen Labkäse meinen oder auch den Sennknecht, der die Käserei auf einer Alp betrieb.

Source: badische-zeitung.de

11 November 2009

Bergheim: 40 Grabstätten beschädigt

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden auf dem Bergheimer Friedhof an der Kirchstraße 40 Grabstätten entlang des Hauptwegs beschädigt. Zu einem Friedhofsvandalismus in diesem Ausmaß sei es bislang auf keinem der 14 Bergheimer Friedhöfe gekommen, erklärte Ellen Esposito von den Städtischen Betrieben.

Mitarbeitern der Friedhofspflege fiel der Vandalismus am Dienstag auf. Außer dem Sachschaden sind laut Esposito nun auch Kosten für die Aufräumarbeiten angefallen. Es handle sich um eine Straftat. Fast schwerer als der Schaden wiege die Pietätlosigkeit. "Die Art und Weise ist unmöglich“, sagt Esposito. Grableuchten wurden zerstört, heißes Wachs auf die Steine gegossen, so dass ganze Flächen und Schriftzüge verklebt wurden. Aus den Vasen wurden Blumensträuße gerissen und auf dem Boden verstreut.

Source: ksta.de

9 November 2009

Verwechslung auf Friedhof: Letzte Ruhe im falschen Grab

Wenn die Tante im falschen Grab beerdigt wird, denken viele automatisch an eine ziemlich abgedrehte Verwechslungskomödie - und nicht ans wirkliche Leben. Auf Dagmar Mainz und ihre Verwandschaft trifft dies seit dem vorvergangenen Freitag nicht mehr zu.

Denn an diesem 30. Oktober haben sie das, was nach einem tiefen Griff in die Kalauerkiste klingt, am eigenen Leib erlebt - und fanden es gar nicht witzig.

«Unglaublich, aber wahr», in diese Kategorie ordnet Mainz die Geschichte der Bestattung auf dem Friedhof Lintert ein. Auch das Nachspiel sei eine «Katastrophe» gewesen, bei der sich die Stadt nicht mit Ruhm bekleckert habe. Letzteres sieht man dort zwar nicht ganz so, doch unterm Strich bleibt Stadtsprecher Axel Costard nichts übrig, als in Sack und Asche zu gehen: «Das ist ein bedauerliches Missgeschick, das sehr, sehr selten vorkommt», erklärt er.

Source: az-web.de

Personenkennziffern für die Vorfahren auf Ihrem GeneaNet Online-Stammbaum

Eine Ahnentafel ist eine Liste der Vorfahren einer Person, die man wie folgt durchnummeriert: die erste Person hat die Nummer 1, der Vater die Nr 2 und die Mutter die Nr 3, die Großeltern väterlicherseits haben die Nummern  5 und 6, die Großeltern mütterlicherseits die Nummern 7 und 8, usw. Man nennt diese Methode in Frankreich die Sosa-Stradonitz Methode, nach Jérôme de Sosa, einem spanischen Genealogen, der das Nummerierungssystem 1676 eingeführt hat, und Stephan Kekulé von Stradonitz, einem deutschen Genealogen, der seine Version der Sosa-Methode 1898 veröffentlicht hat. In Deutschland spricht man im allgemeinen von Personenkennziffern (PKZ).

Legen Sie die Ausgangsperson Ihres Stammbaums fest

Melden Sie sich in Ihrem Online-Stammbaum als "Meister" an, dann wählen Sie eine Person und klicken Sie auf "Ändern - Person, Familie, Medien". Es öffnet sich eine neue Seite mit verschiedenen Optionen, auf der Sie ganz unten auf die Option  "Diese Person als Ausgangsperson (PKZ Nr1) festlegen" klicken.

Die Personenkennziffern werden automatisch allen Vorfahren dieser Ausgangsperson zugeteilt.

Wenn Sie auf die PKZ einer beliebigen Person Ihres Stammbaums klicken, werden automatisch die Nachkommen angezeigt.

Die Ausgangsperson des Stammbaums löschen

Falls notwendig, können Sie die Ausgangsperson und die Nummerierung wieder löschen. Gehen Sie zum Menü "Mein Online-Stammbaum - Individuelle Gestaltung - Optionen für Experten" und klicken Sie auf "PKZ 1 löschen". Natürlich wird nur die Nummer gelöscht - nicht die Person selbst in Ihrem Stammbaum!

8 November 2009

Denkmalschutz für Bücher?

In Deutschland fehlt weitgehend das Bewusstsein für das Kulturgut Buch. So sieht es jedenfalls Reinhard Feldmann, der die Abteilung „Handschriften, Historische Bestände, Bestandserhaltung“ an der Universitäts- und Landesbibliothek Münster sowie das Projekt „Forum Bestandserhaltung“ leitet.

Herr Feldmann, wie groß ist der Anteil der Bücher in deutschen Bibliotheken, deren Bestand gefährdet ist?

Das kommt natürlich darauf an, was Sie unter „Gefährdung“ verstehen. Dabei muss man grundsätzlich zwei Perioden unterscheiden. Drucke, die von der Inkunabelzeit bis etwa zum Ende der deutschen Klassik, also etwa 1830 gedruckt wurden, sind in der Regel auf gutem Papier entstanden. Sie weisen vor allem Gebrauchsschäden am Buchblock und Einband auf. Hier ist der Anteil der gefährdeten Bücher zwar gering, aber durchaus besorgniserregend, falls wir nicht handeln.

Source: goethe.de

6 November 2009

Gräber auf städtischem Friedhof in Ludwigslust verwüstet

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Freitag insgesamt 14 Grabstellen auf dem städtischen Friedhof in Ludwigslust verwüstet. Unter anderem haben die Täter 14 Grabplatten bzw. Kreuze umgestoßen, die dabei teilweise beschädigt wurden. Darüber hinaus verwüsteten die Unbekannten auf 6 der betroffenen Gräber die Anpflanzungen.

Source: mvticker.de

4 November 2009

Neubrandenburg: Wiederherstellung einer historischen Allee auf dem Neuen Friedhof

In den nächsten Tagen wird die Stadt Neubrandenburg mit der Pflanzung von 24 Baumhaselbäumen (bot. Corylus colurna) eine historische Allee auf dem Neuen Friedhof wieder herstellen.

Die Pflanzung der Allee verläuft entlang des Hauptweges vom östlichen Eingang (Höhe Friedhofsparkplatz) zur Feierhalle und bezieht sich auf die bisherigen Ergebnisse des sich zurzeit in Erarbeitung befindlichen Pflege- und Entwicklungsplanes für den Neuen Friedhof. Aus denkmalpflegerischen Gründen erfolgt diese Pflanzung als vorgezogene Maßnahme aus dem Pflege- und Entwicklungsplan. Die Wiederherstellung der historischen Allee findet die ausdrückliche Unterstützung des Landesamtes für Kultur- und Denkmalpflege, dessen Genehmigung vorliegt, und erfolgt in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde.

Source: mvregio.de

3 November 2009

Köln: Bergung zieht sich weiter hin

"In drei Monaten werden wir hoffentlich weiteres Archivgut aus dem Grundwasser holen können“, sagte der stellvertretende Leiter des am 3. März eingestürzten Stadtarchivs, Ulrich Fischer, Montagabend. Knapp über 100 Menschen hörten ihm im Domforum zu, als er beschrieb, wie sich das Gedächtnis der Stadt durch den Einsturz veränderte. Ob die Zeitangabe von drei Monaten allerdings stimmt, bezweifelt er: "Noch ist man sich nicht darüber einig, welche Form das Sicherungsbauwerk haben soll, das an der östlichen Seite des KVB-Gleiswechselbauwerks in der Severinstraße gebaut werden soll.“ Denn nach Möglichkeit soll beim Bau kein Archivgut vernichtet werden, das noch im Grundwasser ruht.

Auch was das schon für den Beginn des nächsten Jahres angekündigte provisorische Archiv anbelangt, zog Fischer seine Erwartungen zurück. "Wir brauchen dieses Provisorium mitsamt einem Magazin, aber es wird nun doch wohl erst in der ersten Jahreshälfte fertig.“

Source: rundschau-online.de

Das Gedächtnis der Stadt Köln

Noch in der ersten Hälfte des nächsten Jahres soll das Historische Archiv der Stadt provisorische Räumlichkeiten beziehen. Diese Hoffnung äußerte der stellvertretende Leiter des Archivs, Ulrich Fischer, bei einem Vortrag über "das Gedächtnis der Stadt Köln“. Ein früherer Zeitpunkt sei nicht möglich. Das Archiv an der Severinstraße war am 3. März im Zusammenhang mit U-Bahn-Bauten eingestürzt. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben.

"Als ich vor den Trümmern des Archivs stand, war ich mir sicher, dass man daraus nichts mehr rausholen kann“, berichtete Fischer von seinem ersten Eindruck. Nach der Beseitigung von 12.000 Tonnen Bauschutt und der Bergung von 85 Prozent der Unterlagen weiß man nun, dass vieles gerettet werden konnte, aber kaum etwas noch so aussieht wie vor dem Unglückstag. 35 Prozent der geretteten Unterlagen gelten als schwerst beschädigt, 50 Prozent als schwer und mittelmäßig beeinträchtigt, 15 Prozent sind nur leicht mitgenommen.

Source: ksta.de

1 November 2009

Der digitale Friedhof

Sie heißen "emorial", "Straße der Besten", "eternal live", "Geh den Weg", "A Life Recorded“ oder einfach "Internet-Friedhof". Als Nutzer kann man dort eine Gedenkstätte einrichten, meist in Form eines Grabmals oder einer Todesanzeige. Viele Portale bieten außerdem diverse Features, die in Zeiten von Web 2.0 als Standard gelten dürfen: Bild, Text, Audio, Video, Interaktivität in unterschiedlichem Ausmaß. Virtuelle Kerzen entzünden und Kondolenztexte eingeben kann der Besucher sowohl bei privaten "Online-Gräbern" als auch bei den zahlreichen Erinnerungsseiten für Prominente.

"Solche Promi-Gedenkseiten dienen in der Regel nur der Generierung von besseren Rankings in Suchmaschinen und damit der Erhöhung der Besucherzahlen, was wiederum die Werbeeinnahmen verbessert", kritisierte der Innsbrucker Thanatologe Markus Ploner. Er ist Geschäfsführer der Trauerhilfe GmbH und hält wenig von werbefinanzierten "Online-Friedhöfen".

Source: futurezone.orf.at

31 Oktober 2009

Datenschutz für lebende Personen in Ihrem GenaNet Online-Stammbaum

GeneaNet ermöglicht es Ihnen, lebende Personen in Ihrem Online-Stammbaum so darzustellen oder ganz zu unterdrücken, dass alle Bestimmungen des Datenschutzes gewährleistet sind.

Gehen Sie zu "Mein GeneaNet : Mein Online-Stammbaum : Individuelle Gestaltung : Verwaltung der Zeitgenossen" um die Darstellung entsprechend den Datenschutzrichtlinien zu konfigurieren.

GeneaNet - Gestion des contemporains

Lebende Personen anzeigen oder unterdrücken

- Standardeinstellung: Nur die Namen und Vornamen der Personen, die vor weniger als 100 Jahren geboren wurden, werden angezeigt. Informationen zu den Ereignissen werden nicht angezeigt.

- Alle unterdrücken:die Namen und Vornamen der Personen, die vor weniger als 100 Jahren geboren sind, werden durch XXX ersetzt. Informationen zu diesen Personen sind nur mit dem Zugang als "Meister" sichtbar.

- Alle anzeigen: Alle Informationen von lebenden Personen werden in Ihrem Online-Stammbaum und im GeneaNet-Index angezeigt.

Lebende Personen in Ihrem Stammbaum löschen

Hierdurch werden alle Personen, die vor weniger als 100 Jahren geboren sind, gelöscht. Denken Sie daran eine Datensicherung zu machen, bevor Sie auf diese Option klicken!

Einstellung für Experten - Einstellung der Zugangsberechtigung für "Meister"

- Einzelpersonen: um den Zugang zu Daten lebender Personen einzuschränken, wählen Sie die Anzahl der Jahre und klicken Sie dann auf "Ja" um diese Personen durch "XXX" zu ersetzen.

- Personen ohne Daten: Wählen Sie, ob Personen ohne Geburtsdatum in Ihrem Stammbaum angezeigt werden sollen.

- Einschränkungen für Links: wählen Sie "Ja" um Hypertext-Links zu Privatpersonen zu unterdrücken.

29 Oktober 2009

Jüdischer Friedhof entdeckt!

Zehn Monate hat es gedauert. Nun sind die Grabungen am Kepler-Areal abgeschlossen. Die Stadtverwaltung hatte im Grünbereich zwischen Maximilianstraße und Keplerbau archäologische Sondagen durchgeführt, um abzuklären, ob ein Kultur- und Kongresszentrum am Ernst-Reuter-Platz realisiert werden kann. Vorneweg: Der Bau ist grundsätzlich möglich. Neben dieser Nachricht geht eine kleine archäologische Sensation fast unter: Das Grabungsteam um Dr. Lutz Dallmeier hat den seit langem gesuchten mittelalterlichen jüdischen Friedhof entdeckt.

"Bei den Grabungen in der Fürst-Anselm-Allee sind wir nach Abnahme des Humus auf jüdische Grabgruben gestoßen. Die Gräber selbst wurden dabei nicht geöffnet“, berichtet Dallmeier. Man gehe mit dem Fund sehr sensibel um, so der städtische Denkmalpfleger. "Deshalb standen wir von Anfang an mit der jüdischen Gemeinde in engem Kontakt."

Source: regensburg-digital.de

27 Oktober 2009

Vandalen verwüsteten Friedhof

Umgeschmissene Grabsteine, zerstörte Vasen und Grablichter, ein demoliertes WC bei der Aufbahrungshalle - eine Spur der Verwüstung zogen fünf Jugendliche in der Nacht auf Samstag auf dem Friedhof in Purgstall an der Erlauf im Bezirk Scheibbs. Die Polizei konnte die Vandalen-Bande rasch ausforschen.

Laut den Ermittlern sei es eine "bsoffene Gschicht" gewesen. Die jungen Männer im Alter zwischen 15 und 17 Jahren seien auf dem Weg in ein Wirtshaus gewesen, als sie an dem Friedhof vorbeikamen. Dort ließen sie ihrer Zerstörungswut freien Lauf. Auch die Aufbahrungshalle wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Randalierer rissen ein Waschbecken aus der Verankerung und ruinierten einen Sicherungskasten. In der Nähe des Gasthauses beschädigten sie schließlich noch ein Moped, ein Fahrrad, mehrere Postkästen und Verkehrszeichen. Der Schaden beträgt 10.000 Euro.

Source: kurier.at

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