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Der Genealogie

18 April 2014

Isny : Im Stadtarchiv brennt das Platzproblem

Es ist riecht nach sehr viel altem Papier. Im Stadtarchiv Isny schlummert auf hunderten von Regalmetern das Gedächtnis der Stadt. Stadtarchivarin Nicola Siegloch hat hinter einer schweren Eisentür und vergitterten Fenstern im Erdgeschoss des Rathauses ihren verwunschen wirkenden Arbeitsplatz.

Isny war nicht immer eine reiche Stadt, hat aber eine reiche Geschichte. Diese zu ordnen, zu archivieren, das ist Aufgabe der Archivarin. Das sogenannte Archivgut sind Dokumente aus der Verwaltung, aus der Registratur, die automatisch ins Archiv kommen, wie die Register aus dem Standesamt nach einer bestimmten Frist.

© Quellenangabe

17 April 2014

Westend : Führung über Friedhof: Grabsteine erzählen Geschichten

Es gibt kaum einen Toten, dessen Lebenswege Friedhofskundlerin Debora Paffen nicht nachzuzeichnen verstünde. In der Erde des Luisenkirchhofs III fanden kleine Berühmtheiten und große Unbekannte ihre letzte Ruhe. Ein Spaziergang an den Ruhestätten fast vergessener Berliner.

Auf einer Wiese, bewachsen mit Frühblühern, denen ein kühler Wind die Köpfchen schüttelt, steht ein Pfahl. Er hat dem Betrachter nur das eine zu sagen, nur einen Spruch in griechischer Sprache: "Keitai" - "Ich schlafe."

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Meßkirch : Fotos aus Erstem Weltkrieg bieten spannenden Einblick in Familiengeschichte

Vorsichtig und mit einer gewissen Ehrfurcht öffnet Heimrad Sauter eine orangefarbene, rechteckige Pappschachtel, die gerade mal so groß ist wie eine Packung Schwarzbrot.

Der 49-jährige Augenoptikermeister aus Meßkirch ist vor rund einem halben Jahr auf die Schachtel mit geschichts-trächtigen Inhalt gestoßen: Die Pappschachtel enthält Fotonegative seines Großvaters Karl Heinrich Sauter, die während des Ersten Weltkrieges entstanden.

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16 April 2014

Oldenburg : Mordakte lagert im Staatsarchiv

Nazi-Mordprozess in Oldenburg: Ab 29. November 1947 wurde die Ermordung des Dötlinger Bauern Willi Rogge vor dem Oldenburger Landgericht verhandelt. Die Nordwest-Zeitung hat in zahlreichen Artikeln ausführlich darüber berichtet, die Akten lagern im Staatsarchiv.

Der Journalist des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ Cordt Schnibben hat in einer Auseinandersetzung mit seiner Familiengeschichte die damalige Tat erneut zum Thema gemacht. Denn massiv beteiligt an der Erschießung war damals sein Vater Georg Schnibben.

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15 April 2014

Achim : Der eigenen Herkunft auf der Spur

Die Suche nach der eigenen Herkunft, der eigenen Identität ist akribische Arbeit: Stöbern in Archiven, historische Verbindungen müssen hergestellt werden und auch ein wenig Glück beim Finden entscheidender Dokumente gehört dazu.

Viele Menschen treibt die Frage nach ihren familiären Wurzeln um. Die Ahnenforschung versucht dieses Bedürfnis zu stillen. Über seine unermüdliche Familienforschung informierte Karlheinz Gerhold, Vorsitzender der Geschichtswerkstatt, am Sonntag und reizte seine Zuhörer zum Nachahmen.

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14 April 2014

Oerlinghausen : Heimatkenner feiert Geburtstag

"85 Jahre, na und?" Werner Höltke fühlt sich auch in diesem Altern "noch auf der Höh". Zufriedenheit, eine wohldosierte Prise Humor und Lebensfreude haben den Heimatforscher, ehrenamtlichen Stadtchronisten sowie Autor der Bände "Alt-Oerlinghausen und seine Umgebung" fit gehalten. "Schreiben, Spazierengehen und Heimatarbeit", das ist sein Elixier.

Der Geist spielt mit und auch die Beine laufen noch. "Gesund zu bleiben, das ist das Wichtigste", betont Höltke. Im Haus Nummer 36 an der Detmolder Straße, das sein Großvater im Jahr 1891 erbaut hatte, ist Werner Höltke geboren worden.

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Das Gesicht hinter der Flaschenpost

Unzählige Journalisten hatten sich nach dem Fund des Möltenorter Fischers Konrad Fischer auf die Spuren des vermeintlichen Bäckermeisters Richard Platz im Berliner Stadtteil Baumschulenweg geheftet.

Sie alle wollten wissen: Wer war der Mann, der 1913 eine Bierflasche mit einer dänischen Postkarte und zwei Briefmarken in die Ostsee geworfen hatte und um Rücksendung bat? Fündig wurde nur einer: Der professionelle Familien- und Erbenermittler Veit Godoj. Der erste Artikel über die Flaschenpost in den Kieler Nachrichten schlug bei ihm ein wie der Blitz.

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Kahlaer Familienchronik in Miniatur im Stadtmuseum

An die Kastenwäschemangel in der Friedensstraße in Kahla können sich sicher noch viele erinnern. Hier konnten bis 2006 fleißige Hausfrauen nicht nur die Falten aus ihrer Bettwäsche rollen.

"Hier wurde auch geschwatzt und gelacht", berichtet Steffi Brion. Die diplomierte Museologin erinnert im Kahlaer Stadtmuseum mit einer einzigartigen Ausstellung an die Mangel. Dabei geht es ihr auch um das alte Handwerk, vielmehr aber dreht sich die Schau um ihre Familiengeschichte.

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11 April 2014

Degerloch: Recherche in der Vergangenheit

Thomas Held sitzt vor einem Bildschirm. Darauf sind alte Schriftstücke zu sehen. Es sind Auszüge aus alten Kirchenbüchern. Schnell lässt er die einzelnen Seiten auf dem Bildschirm weiterlaufen. Dann stoppt er sie.

Ein Lächeln huscht über Helds Gesicht. „Ich vermute, wir haben gerade den Urgroßvater, Georg Friedrich Neef, gefunden.“ Diese Szene spielt im landeskirchlichen Archiv in Möhringen. Dort ist Thomas Held etwa alle zwei Monate auf der Suche nach Vorfahren der Degerlocher Familie Raff.

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Langenfeld: Haus Graven öffnet Geschichtsraum

Vollkommen entspannt brütet die Ente in der schmalen Schießscharte des Turms von Haus Graven. Dass Peter Speldrich, Ilse Mundt und Norbert Willems direkt daneben an der Wand mit Bohrer und Hammer hantieren, um Exponate für die historische Dauerausstellung aufzuhängen, stört das Federvieh nicht.

Dafür sind die Mitglieder des Arbeitskreises um Koordinatorin Juliane Kreutzmann inzwischen ein wenig aufgeregt. Ihr 2011 begonnenes Projekt, im 60 Quadratmeter großen Turmzimmer der Wasserburg einen Geschichtsraum einzurichten, steht kurz vor der Vollendung.

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Frankfurt: Ausstellung im Historischen Museum: Das Erbe der Holzhausens

Eine Ausstellung im Historischen Museum widmet sich den Holzhausens - Frankfurts "ältester Familie". 700 Jahre zeichnet sie nach, die Geschichte endet in der Gegenwart mit den Nachfahren in Österreich.

Es hätte so schön sein können: Ein Holzhausenviertel, ein Holzhausenpark, ein Holzhausenschlösschen - und dann noch eine Holzhausenbibliothek. Doch aus den Plänen des Adolph von Holzhausen, für die neu gegründete Goethe-Universität eine Bibliothek bauen zu lassen, wurde nichts. Die Inflation von 1923 machte den Millionenerlös seiner Ländereien zunichte.

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10 April 2014

Gadebuscher entdeckt 200 Jahre alte Zeitungsseite

Eine echte Rarität in Gadebusch: Friedrich Wendland entdeckte zwischen den Seiten eines Buches ein Extrablatt vom 10. April 1814. Genau vor 200 Jahren druckte die „Königlich privilegirte Berlinische Zeitung“ einen Bericht über die Einnahme von Paris ab. „Ein Original“, da ist sich Wendland sicher.

Das Extrablatt stammt aus dem Nachlass seiner Tante, die auch in Gadebusch wohnte. „Sie hat eine riesige Bibliothek gehabt. Außerdem hat sie ein Sammelsurium an Sachen zusammengetragen“, erzählt Wendland.

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Malente: Schule wie vor 100 Jahren

Wer die Klasse 3b im Schulmuseum der Malenter Grundschule beobachtet, merkt sofort: Die Schüler sind richtig stolz auf diesen Raum, der sich im Obergeschoss des Schulgebäudes in direkter Nachbarschaft zur Schulaula befindet.

Das ist kein Wunder. Denn unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Silvia Richter, die auch Konrektorin der Schule ist, haben die 24 Schüler kräftig mit angepackt, um das Museum einzurichten. „Wir haben fast alles selbst bestimmt, was hier reinkommt“, berichtet der neunjährige Julian.

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9 April 2014

Hohkeppel : Alte Urkunden vor Schimmel gerettet

"So viele Taufen“ staunt Doris Kisters vom Gemeindearchiv Lindlar. Das „Tauf-, Ehe und Sterberegister der Pfarrgemeinde Hohkeppel" liegt aufgeschlagen auf dem Tisch.

Im Oktober 1812 hatte der damalige Pfarrer wirklich gut zu tun, über ein Dutzend Taufen sind nur für diesen Monat verzeichnet. Mit gestochen scharfer Handschrift sind Name des Täuflings, Wohnort, die Namen der Eltern und der Paten verzeichnet. Bis ins Jahr 1736 reichen die Taufregister zurück. Für eine Zeit, in der es weder Personalausweise noch Einwohnermeldeämter gab, sind Tauf- und Sterberegister gerade für Familienforscher oft die einzig verlässliche Quelle.

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