Amberg: Früher wurden die Toten mitten im Ort bestattet
Die Historie des kleinen Kirchleins ist höchst interessant. So war das Gebäude wohl zunächst keine Kirche, sondern eher eine Halle mit zwei seitlichen Portalen, die man bei den Sanierungsarbeiten nachgewiesen hat. Fragmente eines Engels wurden freigelegt, mit ziemlicher Sicherheit der Erzengel Michael, der ja der "Seelenwäger“ war. Alles spricht dafür, dass die Georgskirche ein Eingangsportal in den Friedhof war, "die Pforte in den Himmel“. Dies zeigt, wie wichtig den Generationen früherer Jahrhunderte der Umgang mit dem Tod und dem christlichen Glauben war.
Source: mittelbayerische.de


