Das Gedächtnis der Stadt Köln
Noch in der ersten Hälfte des nächsten Jahres soll das Historische Archiv der Stadt provisorische Räumlichkeiten beziehen. Diese Hoffnung äußerte der stellvertretende Leiter des Archivs, Ulrich Fischer, bei einem Vortrag über "das Gedächtnis der Stadt Köln“. Ein früherer Zeitpunkt sei nicht möglich. Das Archiv an der Severinstraße war am 3. März im Zusammenhang mit U-Bahn-Bauten eingestürzt. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben.
"Als ich vor den Trümmern des Archivs stand, war ich mir sicher, dass man daraus nichts mehr rausholen kann“, berichtete Fischer von seinem ersten Eindruck. Nach der Beseitigung von 12.000 Tonnen Bauschutt und der Bergung von 85 Prozent der Unterlagen weiß man nun, dass vieles gerettet werden konnte, aber kaum etwas noch so aussieht wie vor dem Unglückstag. 35 Prozent der geretteten Unterlagen gelten als schwerst beschädigt, 50 Prozent als schwer und mittelmäßig beeinträchtigt, 15 Prozent sind nur leicht mitgenommen.
Source: ksta.de
"Als ich vor den Trümmern des Archivs stand, war ich mir sicher, dass man daraus nichts mehr rausholen kann“, berichtete Fischer von seinem ersten Eindruck. Nach der Beseitigung von 12.000 Tonnen Bauschutt und der Bergung von 85 Prozent der Unterlagen weiß man nun, dass vieles gerettet werden konnte, aber kaum etwas noch so aussieht wie vor dem Unglückstag. 35 Prozent der geretteten Unterlagen gelten als schwerst beschädigt, 50 Prozent als schwer und mittelmäßig beeinträchtigt, 15 Prozent sind nur leicht mitgenommen.
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