Der digitale Friedhof
Sie heißen "emorial", "Straße der Besten", "eternal live", "Geh den Weg", "A Life Recorded“ oder einfach "Internet-Friedhof". Als Nutzer kann man dort eine Gedenkstätte einrichten, meist in Form eines Grabmals oder einer Todesanzeige. Viele Portale bieten außerdem diverse Features, die in Zeiten von Web 2.0 als Standard gelten dürfen: Bild, Text, Audio, Video, Interaktivität in unterschiedlichem Ausmaß. Virtuelle Kerzen entzünden und Kondolenztexte eingeben kann der Besucher sowohl bei privaten "Online-Gräbern" als auch bei den zahlreichen Erinnerungsseiten für Prominente.
"Solche Promi-Gedenkseiten dienen in der Regel nur der Generierung von besseren Rankings in Suchmaschinen und damit der Erhöhung der Besucherzahlen, was wiederum die Werbeeinnahmen verbessert", kritisierte der Innsbrucker Thanatologe Markus Ploner. Er ist Geschäfsführer der Trauerhilfe GmbH und hält wenig von werbefinanzierten "Online-Friedhöfen".
Source: futurezone.orf.at
"Solche Promi-Gedenkseiten dienen in der Regel nur der Generierung von besseren Rankings in Suchmaschinen und damit der Erhöhung der Besucherzahlen, was wiederum die Werbeeinnahmen verbessert", kritisierte der Innsbrucker Thanatologe Markus Ploner. Er ist Geschäfsführer der Trauerhilfe GmbH und hält wenig von werbefinanzierten "Online-Friedhöfen".
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